Unsere Arbeit in den Bezirksausschüssen in München Süd
Seit 2020 sind wir in folgenden Bezirksausschüssen (BA) im Münchner Süden vertreten:
BA 17 (Obergiesing-Fasangarten)
BA 18 (Untergiesing- Harlaching)
BA 19 (Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln)
Hier finden Sie einen kleinen Überblick über unsere Aktivitäten…
2024: Wertschätzung und Dank für beschützende Werkstätten
Der CBA e.V. integriert Menschen mit Lern- und geistiger Behinderung, psychischer Erkrankung sowie leichteren körperlichen Einschränkungen ins Berufsleben. Diese Menschen sind seit Jahren unablässig damit beschäftigt den von verantwortungslosen und unbelehrbaren Bürgerinnen und Bürgern neben den Wertstoffbehältern unerlaubterweise abgelegten Hausmüll bis hin zu schwerem Sperrmüll (siehe aktuelles Foto) kurzfristig zu beseitigen. Ohne diese Tätigkeit wären die Containerstandplätze dauerhafte und auch gefährliche Mülldeponien, die die Beschwerden aus der Bevölkerung weiter in die Höhe treiben würden. Für diese teilweise unappetitliche und beschwerliche Arbeit sollte der Bezirksausschuss im Namen seiner Bürgerinnen und Bürgern seine Wertschätzung in Form einer zulässigen Anerkennung aussprechen.
Die AfD Fraktion des BA 19 beantragte daher, der Bezorksausschuß finde eine Möglichkeit wie zu Weihnachten oder anderer Gelegenheit dem CBA e.V. im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten und der städtischen Vorgaben Dank und Anerkennung für die unermüdliche, wichtige und auch schwere Arbeit bei der Sauberhaltung der Containerstandplätze ausgesprochen werden kann und setze diese um.

2022: Hinweise auf nächstliegende Werstoffinseln
Es gibt Wertstoffinseln, die aufgrund ihrer Lage regelmäßig überlastet und durch daneben abgestellte Hausmülltüten verwahrlost sind, andererseits werden Wertstoffinseln im näheren Umfeld kaum aufgesucht. Als bekanntes Beispiel sei hier der regelmäßig vermüllte Standplatz an der Winterthurer-/Schaffhauser Straße genannt, während fußläufig hundert Meter weiter der Standplatz Berner Straße/südlicher Schuleingang kaum benutzt wird. Obwohl vielen Anliegern die Standorte bekannt sind, wird immer wieder beobachtet, dass häufig Pkw-Anfahrten (teils auswärtige Kennzeichen, Pendler mit Umstieg zur U-Bahn) zum Standplatz Winterthurer Straße erfolgen um dort den Hausmüll zu entsorgen. Bei diesem möglicherweise unberechtigten aber nicht auszuschließenden Personenkreis und auch Zuziehenden kann mit Hinweis auf weitere Wertstoffinseln im Umfeld eine Entlastung der betroffenen Standplätze erreicht werden.
Die AfD Fraktion im BA 19 beantragte daher, der Bezirksausschuß möge dem Münchner Entsorgungsunternehmen REMONDIS und Wittmann vorschlagen, an besonders intensiv genutzten und damit müllbelasteten Wertstoffinseln Hinweise auf weitere weniger frequentierte Containerstandplätze in der Nachbarschaft anzubringen. Hinweise auf die Wertstoffhöfe gibt es bereits.

2022: Überdachte Fahrradplätze Forstenrieder Allee
Anzeichen deuten darauf hin, dass der kommende Winter viele persönliche Einschränkungen und Einsparungen für Bürgerinnen und Bürger bringt. Dies betrifft auch die Mobilität, die das Fahrrad, auch notgedrungen als Verkehrsmittel mehr in den Vordergrund bringen wird. Dazu gehören jetzt dringender als zuvor auch überdachte Fahrradabstellplätze an den MVV-Schwerpunkten.
Ein bereits diesbezüglicher Antrag (Vollgremium vom 1. Dezember 2020, TOP 5.7) der AfD-Fraktion wurde zurückgestellt, da Prüfungen und Planungen zur Forstenrieder Allee laufen. Nach nunmehr fast zwei Jahren liegen offensichtlich immer noch keine Ergebnisse vor.
Die AfD Fraktion des BA 19 beantragte daher, der Bezirksausschuß möge das Mobilitätsreferat aufzufordern, die zögerliche Umsetzung der Überdachung von Fahrradstellplätzen an den MVV-Schwerpunkten, hier Forstenrieder Allee endlich voranzutreiben. Die Ergebnisse der bisherigen Planungen sind einzufordern.

2021: Wasserspendender Brunnen für Fürstenried
München hat etwa siebenhundert große und kleine Brunnen, von denen sich nur etwa zweihundert in städtischer Hand befinden. Das jährliche Brunnenaufdrehen beginnt am Gründonnerstag und ist bis Mitte Mai abgeschlossen.
Der kleine Brunnen zwischen zwei Bäumen am Vorplatz des Forums führt dagegen ein trauriges Dasein, er ist trocken und darüber hinaus auch mit Farbe beschmiert. Er gehört offensichtlich zum Besitz des Immobilieninvestors des Stadtteilzentrums. Der Brunnen auf dem Vorplatz des Stadtteilzentrums stellt nicht nur ein kleines Kunstwerk im Ensembel des Platzes dar, sondern dient an den heißen Sommermonaten auch als gerne angenommene Tränke für Hunde und Vögel.
Die AfD Fraktion beantragte daher, daß sich der Bezirksausschuß dafür einsetzen soll, daß der kleine Brunnen vor dem Stadtteilzentrum gereinigt wird und in den Sommermonaten wieder Wasser spendet.

2022: Besserer Postservice für Solln und Großhesselohe
Im westlichen Solln an der Herterichstraße 103 besteht die DHL-Postbank-Filiale 507, die in Stoßzeiten trotz Mehrschalterbetrieb völlig überlastet ist. Bis zu zwanzig und mehr wartende Kundinnen und Kunden stauen sich dann bis auf den Vorplatz. Gemäß Standortfinder der Deutschen Post gibt es östlich davon in Richtung Wolfratshauser Straße keine weitere DHL-Postfiliale oder DHL-Paketshop, Solln ist also unterversorgt.
Eine Empfehlung wäre z.B. der Ladenbereich um den Sollner S-Bahnhof, der darüber hinaus auch Parkplätze bietet. Eine Entlastung der bestehenden Postbank-Filiale 507 würde neben mehr Kundenfreundlichkeit auch zu einer Verkürzung von Anfahrtswegen für die Postkundschaft und zu einer Entlastung der dortigen unübersichtlichen Verkehrsituation (Parken) führen.
Die AfD Fraktion des BA 19 beantragte daher, daß sich der Bezirksausschuß dafür einsetzt, daß seitens der Deutschen Post in Solln/Großhesselohe eine DHL-Postfiliale oder ein DHL-Paketshop, d.h. Einzelhändler mit Postserviceleistungen eingerichtet wird.

2021: Rasen in Fürstenried-Ost/Forstenried schützen
Die einstige Rasenfläche mit Baumbestand (Baumgraben) an der Züricher Straße zwischen Winterthurer Straße und Berner Straße ist durch mehrere breite Trampelpfade weitgehend zerstört. Der Rasenstreifen liegt zwischen den Kurzparkplätzen und dem Fahrradweg an der Züricher Straße und dem Supermarkt REWE und wird in seiner ganzen Breite als Übergang genutzt. Das Ergebnis ist die Zerstörung des Rasens und eine Bodenverdichtung sowie erhöhte Unfallgefahr (nicht geräumt) in den Wintermonaten. Eine niedrige Einzäunung verbunden mit ein oder zwei vorgegebenen, gepflasterten Übergängen könnte Abhilfe schaffen.
Die AfD-Fraktion forderte den Bezirksausschuß mit ihrem Antrag auf, dass der Rasenstreifen mit Baumbestand vor dem Supermarkt REWE durch geeignete Maßnahmen und vorgegebene Überwege weitgehend geschützt wird.
